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Stage 5

7th October 2016 12:29 PM[(GMT-04:00) Santiago]

The long walk is done!

 

Am Vorabend haben mir die erfahrenden Laeufer Frank und Franco, die beide die ganze 4 Deserts Serie in diesem Jahr laufen, beim Sonnenuntergang am Salzsee als Tipp fuer die lange Distanz mitgegeben, dass ich schnell rennen soll bis KM 40 oder noch besser bis KM 60.

Das habe ich dann auch so gemacht:) Kennst du diese Taschenlampen mit Kurbel, mitdenen du den Akku wieder aufladen kannst? Ich habe mir das ganze Rennen vorgestellt, dass ich so ein Kurbel habe und der Akku ueber den ganzen Tag voll bleibt.

Vor Checkpoint 2 hatte ich Franco, Frank und suh ein paar andere schnelle Laeufer eingeholt. Pause habe ich nur im Kopf waehrend des Laufens gemacht und die Checkpoints nur zum Wasserauffuellen genutzt. Alle 2 Std. habe ich meinem Koerper 50g fluessige Kohlenhydrate gegeben, damit er weiter an die Fette rankommt. Selbst viele erfahrende Laefer setzten auf das Wiederauffuellen von KH, was nicht funktionieren kann. Du verennst bei solchen Belastungen den KH-Speicher in 60min. Das wuerde bedeutet, dass man ca. 400g Nudeln pro Stunde nachfuellen muesste. Ich habe waehrend des Laufes gar nichts gegessen.

Anscheint hattenich gestern wirklich einen guten Tag. Ich bin nicht nur den Vormittag durchgelaufen, sondern auch die ganze Mittagszeit. Irgendwann zwischen Checkpoint 5 und 6 habe ich auf die Uhr geschaut und hochgerechnet, dass ich vor Einbruch der Nacht ins Ziel kommen kann. Das war Motivation genug das Tempo am Ende nicht all zu sehr abfallen zu lassen.

Fuer alle war es ein langer und harter Tag. Das Supportteam und die Aerzte haben einen tollen Job gemacht, dass alle durch kommen. Den meisten Respekt habe ich aber vor den Laeufern, die sich bis in die Nacht und teilweise die ganze Nacht nocht durchgequaelt haben. Unser Zelt war erst nach 22Std. um 6h morgen komplett.

Heute ist Entspannung und Regeneration angesagt. Ich traeume von einem portugieischen Toast und morgen gibt es die Sprinteinheit ins Ziel.

 

Vielen Dank dass ihr mich die Woche und das Projekt 5t250km in 3 Monaten auch hier verfolgt habt.

Ich werde mich morgen wieder ueber die socialmedia Kanaele gesund zurueckmelden und in den naechsten Tagen einen Abschlussblog mit tllen Bildern und Videos!

 

Chris

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Judith Richter

Posted On: 08 Oct 2016 06:20 AM

Wir freuen uns alle RIESIG mit Dir !!!! REEEESPEKT! Ich bin stolz auf meinen "kleinen" Cousin! THUMBS UP!

Judith Richter

Posted On: 08 Oct 2016 06:20 AM

Wir freuen uns alle RIESIG mit Dir !!!! REEEESPEKT! Ich bin stolz auf meinen "kleinen" Cousin! THUMBS UP!

David A.

Posted On: 23 Dec 2016 09:46 AM

Erst mal nachträglich noch herzlichen Glückwunsch zum Finishen dieses sicherlich sehr interessanten Rennens. Meine Frage: Wo kann man denn genaueres zu deinem Training nachlesen, inkl. Thema Ernährung (es macht mir den Anschein, als hast du versucht, in Ketose zu laufen)?
Stage 4

5th October 2016 02:26 AM[(GMT-04:00) Santiago]

Vielen Dank fuer eure Emails und Kommentare! Das ist wirklich ein toller Luxus, der heute sehr wichtig ist.

 

Stage 4 gesund auf Position 32 angekommen: Es war ein sehr emotionler, technisch sehr anspruchsvoller und langer Tag.

Mitlerweile gibt es fast keinen mehr im Zeltlager, der nicht humpelt oder irgendetwas getapet hat. Neben den koerperliche Wehwehchen kannst du den Teilnehmern im Gesicht ansehen, wie es ihnen mental geht. Bei vielen ist da nicht mehr viel zu sehen…

Insgesamt musst du dir diesen Lauf wie eine Schnitzeljagd fuer Grosse vorstellen. Du laeufst vom Camp mit Hilfe von kleinen Fahnen zu Checkpoint und Checkpoint und kommst im Laufe des Tages im naechsten Camp an.

Ich bin heute mit meinen kaputten Schuhen nicht richtig ins Rennen reingekommen und musste sie zwischen viel Sand, mehreren Flussdurchquerungen und der Durchquerung der heissen Salzwueste immer wieder neu tapen. Die Landschaften sind wieder gigantisch schoen gewesen und die extreme Hitze habe ich gut vertragen. Es ist fast so, als haette ich portugisische FamilieJ

Immer wieder musste ich heute leider auch an Bruce denken und ein wenig weinen. Er ist ein super lustiger und cooler US Amerikaner, 60 Jahre alt und bei uns im Zelt. Leider ist er gestern nicht im Camp angekommen, weil er sich den Fuss auf dem Trail gebrochen hat. Er ist raus und das ist so traurig und tut mir so Leid fuer ihn.  Dafuer hat er mich heute an einem Checkpoint ueberrascht, mir noch ein wenig von seinem Essen zugesteckt und noch einen dummen Witz erzaehlt. Bruce we see us Saturday!

 

Mein kleiner Zeh koennte die Abschlussarbeit eines angehendes Arztes sein. Die Haut laesst sich wie ein Fingerhut abziehen. Morgen stehen 80km auf dem Plan. Der Zieleinlauf wird also auf jeden Fall im Dunkeln stattfinden. Freitag ist Ruhetag und Samstag ist das Finale mit Zieleinlauf in San Pedro.

 

 

160km done!

 

 

Chris

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Judith Richter

Posted On: 07 Oct 2016 05:55 AM

Wahnsinn! Ich sehe an der Ergebnisliste daß Du Stage 5 in einer unglaublichen Zeit geschafft hast. Ich bin baff und ich werde wohl Dein Trainingskonzept nochmal genauer studieren! :-) Jetzt erhole Dich erst mal , Du Verrückter!!!! :-]

Kai D

Posted On: 06 Oct 2016 10:24 AM

Alle Power der Welt wünsche ich Dir! Das ist etwas unvergessliches! Durschhalten, bald hst du es geschafft. Die Schuhe kommen neben die Schaufel an die "wall of pain".

Judith Richter

Posted On: 06 Oct 2016 06:07 AM

Ich habe beim Lesen eben -ohne Witz- Gänsehaut bekommen.... wegen Bruce und wegen Deines Zehs. Du gehst durch die Hölle, aber am Samstag wirst Du im Himmel sein! Go Go Go!
Stage 2

3rd October 2016 12:30 PM[(GMT-04:00) Santiago]

Tag 2 finished!

Nachdem wir an Tag 1 bei ca. 3500hm gestartet waren, haben wir diese Nacht auf 2800hm uebernachtet. Das Hoehentrining macht sich krass bemerktbar. Viele der Teilnehmer hatten Kopfschmerzen und waren hinter ihrer Leistung.

Heute war der absolute Knaller: So gut geschlafen in dem Zelt mit 7 Maennern, die alle die ganze Woche nicht duschen und schwitzen. Die Strecke heute ging ueber 44km und war in 4 Bloecke geteilt. Die ersten 11km ging es durch ein Flussbett. Springen, klettern, balancieren, rennen – ich hatte so viel Spass und auch Risikobereitschaft, dass ich wieder vorne mitgelaufen bin. Am ersten Checkpoint must ich mal eben alle Tapes neu kleben, die durch das Wasser abgegangen sind und trockene Socken anziehen. Dsnach ging es auf eine “gut ausgebauter” Trail, der mich dazu verfuehrt hat nicht auf die Wegmarkierungen zu schauen, sondern in ein schoenes Koopfkino zu verfallen. Etwa nach einer Stunde stoppte mich ein Ranger, der mich darauf aufmerksam machte, dass ich nicht mehr auf dem richtigen Trail bin. Also Strecke wieder zurueck, kurz aufregen und weiterlaufen.

Nach dem naechsten Gebierge ging e seine 200m hohe Sandduene runter – die Bilder muesst ihr euch anschauen.

Am naechsten Checkpoint wieder Sandkasten auslehren, neu tapen und ab auf die heisseste und trockenste Etappe.

Schoen – hier habe ich mir so einen Sonnenbrand, trotz Sonnencreme 50 und regelmaessig mit Sand einreiben geholt, dass wir diese Nacht im Zelt nicht frieren muessen. Die Aerzte haben mir empfohlen, den Rest der Woche nur noch mit langen Sachen zu laufenJ

Die ersten 3 Blasen sind auch schon da. Dann habe ich das fuer diese Woche auch schon.

Wovon ich aber absolut begeistert war heute ist, dass ich nur sehr wenig gegessen habe und mein Fettverbrennungsturbo angesprungen ist. Das hat sich angefuehlt wie ein startendes Flugzeug. Immer Vollgas nach vorne. Insgesamt hat der Tag heute sehr viele zerstoert. Ich freue mich auf eine anspruchsvolle Etappe morgen.

 

5t250 keeps on

 

Chris

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Danny Verdam

Posted On: 05 Oct 2016 17:35 PM

klingt gut - TURBO ist immer optimal - viel Spaß bei der "big one"!

Kai D

Posted On: 04 Oct 2016 07:04 AM

Geile Zeit! Go Chris!

Judith Richter

Posted On: 04 Oct 2016 12:02 PM

Unglaublich was du da leistet!!!! Wir ziehen den Hut bzw. das Laufkaeppi! HAMMER!!!!
Stage 1

2nd October 2016 05:24 AM[(GMT-04:00) Santiago]

Finish the first Day! Yehaa!
Mein erster ganzer Marathon und das bei 35+ Grad. Wenn ich eine Nachricht mit 140 Zeichen verfassen muesste, dann wohl sowas: Unglaublich beeindruckende Trails.
 
Fuesse sind okay, Fitness hat fuer einen Zwischenstand unter den TOP30 gereicht und der Rucksack ist auch schon ein paar Kilo leichter. Die Kontrollen sind sehr streng, bei uns im Zelt gab es gestern und heute schon die ersten Strafen.  Letzte Nacht ging es bis auf 0 Grad runter. Es wird in den Zelten also sehr kalt. Jetzt schnell aus der Sonne und Akkus wieder aufladen.
 
5t250km keeps on running
Chris

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Patricia Ley

Posted On: 03 Oct 2016 09:25 AM

Sehr gut ... weiter so!!! Auf den Fotos siehst Du auch noch sehr fit aus!!!

Kai D

Posted On: 03 Oct 2016 12:54 PM

Super Chris, hau rein! Wieviel Starter seit ihr insgesamt?

Judith Richter

Posted On: 03 Oct 2016 17:19 PM

WOW, weiter so! Wir Langenzenner glauben an dich und wir schicken dir gaaaaaanz viel positive Energie! LAUF DU SAU!!!!!
Von 5 Auf 250km Laufen: Regeln Neu Schreiben. 2 Stunden Die Woche Reichen.

28th September 2016 10:13 AM[(GMT+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rome, Stockholm, Vienna]

VON 5 AUF 250KM LAUFEN: REGELN NEU SCHREIBEN. 2 STUNDEN DIE WOCHE REICHEN.


 

“I’ve got five young kids, I’m very active with their lives, I want to help change 

up-and-coming lives and set an example for my kids, so that they 

can then set an example for their schoolmates.”

Iron Cowboy James Lawrence, 2015 absolvierte er 50 Triathlons an 50 aufeinanderfolgenden Tagen in 50 verschiedenen Staaten. Das heißt: 3,86 Kilometer schwimmen, 180,25 Kilometer Rad fahren und ganze 42,2 Kilometer laufen täglich.  

 

Shambhala Meditationszentrum – 6 Uhr Sonntagmorgen irgendwann im Winter 

„Vielleicht spürst du schon, dass deine Augen schwerer und schwerer werden und wenn du willst, schließe jetzt oder später Deine Augen. Du suchst dir eine bequeme Position  auf Deinem Kissen und wirst ganz ruhig. Atme tief ein ahhhh und atme tief aus ahhhhhhhh. 1 einatmen rechtes Nasenloch, 1 ausatmen linkes Nasenloch, 1 einatmen linkes Nasenloch, 1 ausatmen rechtes Nasenloch. 2 einatmen rechtes Nasenloch, 2 ausatmen linkes Nasenloch, 2 einatmen linkes Nasenloch, 2 ausatmen rechtes Nasenloch.“ 

12 Stunden regungslos vor einer Wand sitzen und langsam bis 20 zählen. Wenn ich an etwas anderen dachte als die Zahl, musste ich wieder von vorne beginnen. Ich hatte einen Yogameister und Mentor überredet mir eine Technik bei zu bringen, mit der ich Schmerzen aushalten und überwinden konnte. Er versuchte es mir anfangs aus zu reden – das sei Missbrauch – es war mir aber egal. „In einem halben Jahr willst du das können?“ lachte er mich aus. „Niemals!“  Wir starteten und nach einem halben Jahr konnte ich es.

 

Wir müssen die Spielregeln einfach ab und zu neu schreiben.

 

1. Fettverbrennung startet schon in der ersten Minute.

Bei dem Programm spielt es keine Rolle, ob Du in der freien Natur trainierst oder auf dem Laufband. Beachte nur, dass viele Laufbänder auf 25 km/h begrenzt sind und dass die Laufbänder in den meisten Studios nicht sicherheitsgerecht aufgestellt und gewartet werden. Es ist mittlerweile widerlegt, dass die Fettverbrennung erst nach 30 bis 60 Minuten Ausdauersport beginnt. Wenn Du dir wissenschaftliche Diagramme der Energiebereitstellung anschaust, wirst Du erkennen, dass die Lipolyse bereits ab der ersten Minute läuft. Trotz des geringen Zeitaufwands kannst Du schon nach ca. 2 Wochen die ersten Veränderungen an Dir und Deinem Körper spüren und sehen. Denn der Nachbrenneffekt ist beim HIIT der wesentliche Erfolgsfaktor. Während Du also auf dem Sofa liegst und Deine Beine brennen und kribbeln und sich die Muskeln aufbauen und Dein Körper effektiv Fett verbrennt, mühen sich die anderen stundenlang im Fitness Studio ab oder laufen kilometerlange Strecken durch den Wald oder auf Laufbändern. Das Training erhöht auch Deinen Hormonspiegel im Allgemeinen, denn die Wachstumshormone in den Muskeln werden aktiv angestoßen. Durch das Ausschütten von Glückshormonen wirst Du mit Spaß und Freude deine Laufeinheiten absolvieren und schon bald erfolgreich einen Ultramarathon bewältigen.

2. Mit Krafttraining verbesserst Du Deine Laufperformance.

Ein hochintensives Intervall Training umfasst lediglich 20 bis 30 Minuten Aufwand, an drei bis 4 Tagen die Woche. Da mit eingerechnet sind auch die Einheiten für das Krafttraining. Diesen Zeitaufwand halte ich für durchaus realistisch, auch wenn man einen Vollzeitjob hat. Das bedeutet im Konkreten für Dich, dass du zum Beispiel 2 Laufeinheiten und 2 Krafteinheiten in der Woche absolvierst.

3. Variation der Belastung ist entscheidend.

Das HIIT basiert auf dem Drei-Intensitäten-Modell, das heißt es gibt drei verschiedene Stufen für die Intensität Deines Lauftraining und diese hängen mit der Laktatbildung in Deinem Körper zusammen. Auch Topathleten trainieren in der Regel 2 Einheiten pro Woche in der höchsten Stufe. Die optimale motorische Ansteuerung der betroffenen Muskelstränge erzielt einen hohen Trainingseffekt. Außerdem werden Herz-Kreislauf-System und Durchblutung betont und nachhaltig verbessert. Daher wird diese Phase auch vermehrt in die Rehabilitation eingebaut. Die maximale Sauerstoffaufnahme wird im Allgemeinen durch das High Intensity Training verbessert und erhöht.

4. Das Training ist gerade für Anfänger geeignet.

Aktuelle Studien weisen deutlich darauf hin, dass das Training nicht nur für Top- Athleten und Hochleistungssportler eingesetzt werden kann, sondern sich auch besonders für Neueinsteiger und ungeübte Läufer geeignet ist. Daher ist das Training auch im Freizeit- und Hobbysport angekommen und wird dort von begeisterten Läufern mit Leidenschaft eingesetzt und gelebt. Du kannst das auch bald. Mit nur 12 Wochen gezieltem Training und einem Aufwand von nur 2 Stunden pro Woche schaffen wir es, dass du schneller und weiter laufen kannst, als du jemals für möglich gehalten hast. Die Trainingsintensität sollte bei Stufe 3 nicht über 30% hinausgehen. Medizinische Untersuchungen von Probanden haben gezeigt, dass durch die längere Übungsdauer keinerlei oder nur wenig Leistungssteigerung erreicht wird.

5. Du verbesserst Dich in der Pause.

Die 20/80 Regel ist nicht neu. Sie basiert auf dem italienischen Ökonom Vilfredo Pareto. Er hatte herausgefunden, dass sich mit 20 % Aufwand 80% der Probleme lösen lassen. Für die restlichen 20% der Probleme benötigt man offensichtlich eine Menge Zeit und Arbeit. Auf den Bereich Deines Lauftrainings kann ich dir sagen, dass 20% Einsatz für 80% Deines Erfolges sorgen werden. Es gibt Übungen, die wirken fast gar nicht, manche wieder ein bisschen und dann gibt es noch die Übungen, die ganz viel bewirken. Und Du wirst Dich in Deinem Lauftraining nur auf diese konzentrieren. Vergiss die Übungen, die Dir ein bisschen mehr Fitness oder ein paar mehr Muskeln bringen. Vergiss Übungen, die nur Zeit kosten, Dir aber überhaupt nichts bringen. Und ansonsten machst Du Pause! Die Pausen lassen Dich innerhalb kürzester Zeit schneller und weiter laufen. Vergiss das niemals!

6. Lauftraining ist gerade für das Bauchfett gut.

Das 20/80 Training als Basis für Dein HII Training wird Dich dazu führen, dass Du viele schnelle und hochintensive Sprints läufst. Genau die 20% Deiner Trainingszeit wirst Du rennen, und zwar so, dass Du völlig außer Atem bist und deine Belastungsgrenze erreichst. Die anderen 80% lässt Du weg. Das Gute daran ist auch, dass es Dir mit diesem Training nicht langweilig wird. Während Du intensiv sprintest, atme ruhig und konzentriert weiter. Atme tief in den Bauch hinein und renne einfach darauf los. Nach dem intensiven Laufen kannst Du das Tempo rausnehmen. Die hohe Intensität Deines Lauftrainings sorgt auch für die Ausschüttung von wichtigen Hormonen, wie zum Beispiel Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin. Und gerade das erhöhte Adrenalin sorgt für eine bessere Verstoffwechselung des Körperfettes. Studien haben bereits mehrfach gezeigt, dass sich besonders das Bauchfett effektiv und schnell mit HIIT reduzieren lässt. Als Grund für das schnelle Schmelzen des Bauchfetts ist wohl die überaus hohe Anzahl von Adrenalin Rezeptoren im Zwischengewebe der Bauchfettschichten. Du kannst also schneller und weiter laufen und kurbelst Deine Fettverbrennung an.

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David A.

Posted On: 23 Dec 2016 09:39 AM

Wenn hier von 20-30 Minuten die Rede ist, ist das vermutlich die reine Trainigszeit, also ohne gründlichem Aufwärmen. Korrekt? Denn ordentliches Aufwärmen ist bei Sprints durchaus notwendig, um Verletzungen zu vermeiden. So ein Aufwärmen nimmt dann gerne mal um die 10-15 Minuten ein. Das mit dem 'so schnell wie möglich Laufen' ist natürlich so eine Sache... Ich behaupte mal, manch einer (viele?) laufen lieber das doppelte und dreifache an Stunden und laufen mit einer weniger anstrengenden Pace, anstatt an ihre Leistungsgrenze zu gehen. Ich habe mal das HIIT Lauftraining gemacht, wie es in Tim Ferriss' 'Der 4 Stundenkörper' beschrieben ist, sowie auch HIIT Training (inkl. Laufen) wie es bei Freeletics gefordert wird. Das ist alles andere als Spaß... Wobei Spaß natürlich etwas sehr Subjektives ist :) Ich denke, der Läufer muss hier eine Entscheidung treffen: Lieber mit möglichst wenig Zeitaufwand aber großer körperlicher / psychologischer Herausforderung ans Ziel gelangen, oder möglichst 'gemütlich' aber mit großem Zeitaufwand.
Ultra-ausdauer Teil 1: Von 5 Auf 50 Kilometer Laufen

16th August 2016 05:51 AM[(GMT+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rome, Stockholm, Vienna]

„To get to the finish line, you’ll have to try lots of different paths.“ 

Amby Burfoot,Gewinner des Boston Marathon 1968 

Königsforst Marathon, Bergisch Gladbach – 13. März 2016

„Wann gibt es endlich Kuchen und Cola?“ fragte ein Marathonläufer auf der Strecke seinen Kumpel immer und immer wieder. Und er sprach mir dabei aus der Seele. Ich hatte mich für den Marathon angemeldet, um zu testen wie weit ich laufen kann ohne großes Training und Vorbereitung. Mein erster Marathon. 2 Runden a 21 Kilometer mitten im Wald ohne viele Zuschauer waren zu laufen. In der Beschreibung hatte ich vorher gelesen, dass alle 7km eine Verpflegungsstation vorbereitet ist. Überlesen hatte ich wohl, dass es erst in der 2. Runde und damit erst nach den ersten 21 Kilometern kleine Snacks und auch andere Getränke außer Wasser geben würde. 

Bei 1 Stunde 45 Minuten und einem Schnitt von 5 Minuten pro Kilometer, überquerte  ich die Halbmarathonziellinie und wusste ganz genau „Noch eine Runde mache ich heute nicht!“. Ich habe mich so sehr von diesem „Wann gibt es endlich Essen?“ anstecken lassen, dass ich ab Kilometer 15 nur noch an die unglaublich gut duftenden Waffeln denken konnte, die es im Start und Zielbereich gab und lief nur noch ein paar Kilometer bis zur nächsten Verpflegungsstation, bediente mich großzügig an Kuchen, Riegeln und Nussmischungen und brach das Rennen ab. Der Marathon benötigt also eine Vorbereitung.

 

95% der Sportler trainieren zu viel oder falsch

Egal ob du 10km, 20km, 50km oder 250km laufen willst, du wirst genau das Gegenteil von dem tun, was 95% der Athleten machen. Du wirst so trainieren, wie es für einen arbeitenden Menschen zeitlich möglich und realistisch ist. Wer hat schon Zeit jeden Tag auf die Strecke zu gehen und neben den Kindern, der Familie und den üblichen Erledigungen das tägliche Laufprogramm abzuspulen? Auf dem Weg zum Übermenschen wirst Du die richtigen Methoden lernen, damit Du deinen Geist und die psychische Belastung überwindest und auf ein Minimum reduzieren kannst. Ein Marathonläufer trainiert vor allem lange langsame Läufe, um seine Grundlagenausdauer zu optimieren.

Die 5 häufigsten Fehler von Hobby-Sportlern:

  1. Training fürs Aussehen: Kein Profisportler der Welt trainiert für einen Sixpack oder eine schlanke Taille. Ein ästhetischer Köper ist häufig der nette Nebeneffekt von Training. Joggen eignet sich übrigens ohnehin nicht zum Abnehmen.
  2. Training ohne Plan: Das kann nicht funktionieren, da sind Ermüdungsreaktionen der Sehnen und Muskulatur vorprogrammiert. Neben einem Gesundheitscheck beim Arzt, solltest Du dir professionelle Hilfe vor allem beim Wiedereinstieg ins Training suchen. Bei Läufern sind etwa Ermüdungsbrüche, die typischerweise im Unterschenkel vorkommen, keine Seltenheit.
  3. Überlastung: Zu Beginn überschätzen sich die meisten Hobbysportler häufig. Der Großteil ist zu schnell unterwegs. Egal, um welche Sportart es sich auch handelt, oft hat er über den Winter nichts oder nur wenig getan – also langsam beginnen, die eigenen Grenzen wieder herausfinden. Denn während Muskeln relativ schnell durch das Training wachsen, dauert die Umstellung für Sehnen, Knochen und Bänder länger. Ich kann die Fitness, die ich zehn, 20 Jahre vernachlässigt habe, nicht in zehn Tagen wieder wett machen.
  4. Fehlende Beratung: Durch die regelmäßige falsche Belastung bleiben Muskel- oder Sehnenentzündungen nicht aus. Am häufigsten ist beim Laufen die Achillessehne betroffen, aber auch andere Sehnen und Faszienstreifen. Daher: Wenn Du laufen möchtest, unbedingt in ein Fachgeschäft, das mit Läufern Erfahrung hat, und die eine Laufanalyse machen.
  5. Kein Geld investieren wollen: Ruhig ein bisschen was investieren in die Gesundheit, das ist besser als später nur noch mit Medikamenten leben können. Einen Trainer um Unterstützung zu bitten, ist total im Trend. Ja und das ist auch vernünftig so, denn ein Profi hat unschätzbare Tipps parat.

Die Messgröße, mit der die Ausdauerfähigkeit bestimmt wird, ist die maximale Sauerstoffaufnahme pro Minute. Das heisst, dass du genau diesen Wert verbessern musst, wenn du Deine Ausdauerfähigkeit verbessern willst. Zusätzlich wir die mentale Vorbereitung auf längere Strecken sehr wichtig. Durch die Kraft Deiner Gedanken kann sich Deine sportliche Leistung um ein Vielfaches steigern. Das Erreichen Deiner Leistungsgrenze setzt die psychische Stärke voraus. Du kannst noch so gut trainierte Muskeln besitzen, ohne eine gute mentale Verfassung kannst Du nicht über Dich hinaus wachsen.

Das Training basiert auf folgenden Grundsätzen:

  1. Maximales Krafttraining verbessert die Erholung nach dem Ausdauerleistung.
  2. Wenn du 10km laufen kannst, verfügst du über ausreichend aerobe Grundlagen, um auch die 50 Kilometer zu laufen.
  3. Konzentriere dich auf sämtliche Energieflüsse.
  4. Laufe nie mehr als 21km und nur selten über 10km.

Ein stark vereinfachtes Trainingsprogramm mit dem Fokus auf die Verschiebung der aeroben Schwelle könnte so aussehen:

  Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
Vormittag C Ruhe Ruhe C Ruhe G/ W ZT
Nachmittag G W G W Ruhe Ruhe Ruhe

C = Cardio, hier Schwerpunkt Intervalltraining, z.B. 8 x 200m (90 sek Pause), 4 x 400m (90 sek Pause) oder 2 mal 800m (2 – 3 Minuten Pause)

G = Gymnastik/ Body Weight

W = Weight Lifting/ Gewichtheben

ZT = Zeittest, um Fortschritte über 1,6km, 5km und 10km zu messen.

In 12 Wochen auf 250km schneller und weiter Laufen

Die nachfolgenden Seiten zeigen dir exakt das 12-Wochen-Programm, das ich absolviert habe um von 5 Kilometer auf 250 Kilometer laufen zu können. Außerdem war mein Ziel ja in der trockensten Wüste der Welt zu laufen, die auf 2.500 – 3.200 Meter Höhe liegt. Pro 1.000 Höhenmetern verliert der Mensch 10% seiner Leistungsfähigkeit. Dieser Plan musste zusätzlich also 30% Leistungseinbuze mit kompensieren.*

*Diese auf Substraten basierende Trainingsmethode ist nicht allgemein anerkannt. Kritiken und Quellen findest du auf unserer Homepage.

 

Das 12-Wochen-Programm basiert auf folgenden Ergebnissen:

> 5 Kilometerzeit: 22:03* Minuten auf der Straße

* Das ergibt eine realistische Marathonzeit von 3 Stunden 36 Minuten.

> Bankdrücken: 100 Kilo x 4 Wiederholungen

> Kreuzheben mit maximalen Gewicht: 1 Wiederholung, 140 Kilo. (ohne Hilfen)

> Kettlebellswings mit einer 32 Kilo Kugelhantel: 50 Schwünge, Schulterhöhe

> 400 Meter Zeiten mit 2 Minuten Pause: 1:27, 1:30, 1:30 und 1:25.

> Kniebeugen: 115 Kilo x 6 Wiederholungen

> Höhentauglichkeit-Test: niedrigster Messwert 85% Blutsauerstoffsättigung, leichte Anfälligkeit von AMS (= Acute Mountain Sickness)

> Körpergewicht: 82,2 Kilo

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Höhentraining Mit Trainingsmaske

8th August 2016 08:36 AM[(GMT+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rome, Stockholm, Vienna]

Von 5 auf 250km Wüstenmarathon laufen in 12 Wochen – Höhentraining mit Maske

 

Ein bisschen gruselig sieht es ja schon aus, aber der Hersteller verspricht 3x bessere Trainingsergebnisse. ?#?trainingmask? ?#?höhentraining? ?#?cardio?? #?harbourgym? ?#?neuss? ?#?chrisley? ?#?atacamacrossing?

Ich möchte mit euch meine Erfahrung mit der Elevation Training Mask 2.0 teilen.

 

1. Der Lieferumfang

Für knapp 85€ bekommt man die Elevation Trainingmask 2.0 , sie gibts in 3 verschiedenen Größen

Gr. S 45-69 kg
Gr. M 70-110 kg
Gr. L ab 110 kg
Diese wird in einer sehr handlichen und verhältnismäßigkleinen Packung geliefert. In der Verpackung befinden sich neben der Trainingsmaske noch die verschiedenen „Luft wiederstände “ , einem sehr ausführlichen Handbuch ( Englisch) und einer Trainings DVD.
Die Lieferung verlief sehr gut , 2 Tage Lieferzeit und das Teil kam unbeschädigt bei mir an.

 

2. Die Maske

Die Verarbeitung der Maske macht einen sehr guten Eindruck. Die Nähte sind alle sauber verarbeitet und das Neopren macht ebenfalls einen guten Eindruck.
Die Gummidichtung an der Maske ist ebenfalls sehr sauber verarbeitet.
Ein riesen Vorteil ist das die Maske fast nach einer Art Plug and Play system funktioniert. Die verschieden Luftwiederstände werden in die Maske gesteckt und halten auch wie versprochen und fallen nicht wieder heraus.
Der Wechsel ist ebenfalls sehr einfach: Ventilkappe ab neue drauf und fertig.
Das Reinigen der Maske ist ebenfalls sehr einfach, sie ist zwar nicht geeignet in der Waschmaschine mit zu waschen, aber eine Handwäsche ist kein Problem. Nach dem Waschen einfach ein bisschen Desinfektionsmittel ( z.B. Sagrotan) in die Maske sprühen und der nächsten Trainingseinheit steht nicht mehr im Weg.

3. Das Training

Die Maske sitzt wirklich sehr gut.
Allen Bartträgern muss man allerdings sagen, dass der Bart ab muss damit die Maske vernünftig abdichten kann.
Die ersten 2 min mit der Maske waren sehr gewöhnungsbedürftig. Nicht vom Tragekomfort her, sondern man merkt relativ zügig (30sek – 1 min ) wie sich die Luft verändert.

Man Atmet gegen einen Widerstand bzw. man muss wirklich dran „ziehen“ damit Luft in die Maske einströmt.
Jeder der schonmal luftunabhängig geatmet hat ( Atemschutz / Tauchen etc.) weiß wovon ich spreche.

Die Intensität wird automatisch durch die Maske begrenzt, man atmet viel tiefer und bewusster ein und aus.
Eine Beschleunigung der Atmung konnte ich jetzt nicht feststellen , aber was man sofort bemerkte war dass alles viel intensiver wurde.

Nach 18 min war mein Training beendet und ich zog nach einem 1-2 min Cooldown in dem ich noch mit Maske atmete , die Maske wieder ab.

4. Vorteile / Nachteile

Kommen wir nun zu den Vorteilen der Maske:

+ Aktives Atmen wird trainiert ( Stärkung der Atemmuskulatur)
+ Neue Trainingserfahrung
+ Intensivierung der Einheiten
+ Die Maske erregt Aufmerksamkeit
+ verbesserte Psyche in Körperlichen „Extremsituation“
+ Top Verarbeitung

Nachteile:
– noch keine Langzeitstudien
– Fast ausschließlich Online zu erwerben

5. Fazit

Ich bin mit der Maske sehr zufrieden, sie liefert mit genau das womit ich gerechnet habe.
Die Maske ist zwar mit ihren 85€ recht teuer für ein Trainingsgadget, allerdings ist sie von der Verarbeitung her sehr gut.
Wie schon in anderen Topics zu lesen ist, ist der angegeben Zweck der Maske ( Simuliert Höhentraining ) fragwürdig.

Was die Maske allerdings sehr gut kann ist, die Veränderung des Luftgemsiches was man einatmet.
Die Maske erhöht den Totraum (laut Anleitung ) um 300-400 ml.
Somit verbleiben 300-400 ml mehr Luft im Körper mit einem O² Gehalt von ca. 16% bevor frische Luft von „Außen “ nachkommt.

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Verschiebe Deine Körperlichen Grenzen

27th July 2016 08:33 AM[(GMT+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rome, Stockholm, Vienna]

 

Aufbauend auf den Ausführungen von Timothy Ferriss in seinem Buch „Der 4 Stunden Körper“ haben wir hier versucht den Plan weiter zu verbessern und in der Wüste von Atacama mit großem Erfolg zu testen.

Um die Laufleistung innerhalb von 12 Wochen auf 250km zu steigern, musst du ein paar natürliche Grenzen deines Körpers verstehen.

Der Kohlenhydratspeicher in Leber und Muskulatur reicht während der Laufbelastung, abhängig von Ernährungsverhalten und Muskelanteil, ca. 45-60 Minuten. Selbst wenn stündlich 200-600 Kalorien nachgefüllt werden, mehr kann der Körper nicht aufnehmen, wird der Speicher leer sein, bevor du die Ziellinie eines Ultramarathons erreichst. Das ist der Punkt, wo du dann im Rennen einfach wie gegen eine Wand rennst und stehen bleiben musst.

Ein Kilo Körperfett, das während langer aeroben Phasen verbrannt wird, enthält grob 8000 Kalorien. Selbst wenn du 70 Kilo Körpergewicht hast und einen sehr guten Körperfettanteil von 10% hast, könntest du mit den zu Verfügung stehenden 7 Kilo Fett ein paar Hundert Kilometer rennen.

Der Trick und dein Ziel muss sein, dass du bei höherer Geschwindigkeit trotzdem aerob bleibst. Genau dann kannst du von deinem fast unerschöpflichen Kalorienvorrat aus Fett zehren, wenn die anderen Läufer längst stehen bleiben müssen.

 

Das Training basiert auf folgenden Grundsätzen:

 

  1. Maximales Krafttraining verbessert die Erholung nach dem Ausdauerleistung.
  2. Wenn du 10km laufen kannst, verfügst du über ausreichend aerobe Grundlagen, um auch die 50 Kilometer zu laufen.
  3. Konzentriere dich auf sämtliche Energieflüsse.
  4. Laufe nie mehr als 21km und nur selten über 10km.

 

Ein stark vereinfachtes Trainingsprogramm mit dem Fokus auf die Verschiebung der aeroben Schwelle könnte so aussehen:

  Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
Vormittag C Ruhe Ruhe C Ruhe G/ W ZT
Nachmittag G W G W Ruhe Ruhe Ruhe

 

C = Cardio, hier Schwerpunkt Intervalltraining, z.B. 8 x 200m (90 sek Pause), 4 x 400m (90 sek Pause) oder 2 mal 800m (2 - 3 Minuten Pause)

G = Gymnastik/ Body Weight

W = Weight Lifting/ Gewichtheben

ZT = Zeittest, um Fortschritte über 1,6km, 5km und 10km zu messen.

 

In 12 Wochen auf 250km schneller und weiter Laufen

 

Die nachfolgenden Seiten zeigen dir exakt das 12-Wochen-Programm, das ich absolviert habe um von 5 Kilometer auf 250 Kilometer laufen zu können. Außerdem war mein Ziel ja in der trockensten Wüste der Welt zu laufen, die auf 2.500 - 3.200 Meter Höhe liegt. Pro 1.000 Höhenmetern verliert der Mensch 10% seiner Leistungsfähigkeit. Dieser Plan musste zusätzlich also 30% Leistungseinbuze mit kompensieren.*

*Diese auf Substraten basierende Trainingsmethode ist nicht allgemein anerkannt. Kritiken und Quellen findest du auf unserer Homepage.

 

Das 12-Wochen-Programm basiert auf folgenden Ergebnissen:

 

> 5 Kilometerzeit: 22:03* Minuten auf der Straße

* Das ergibt eine realistische Marathonzeit von 3 Stunden 36 Minuten.

> Bankdrücken: 100 Kilo x 4 Wiederholungen

> Kreuzheben mit maximalen Gewicht: 1 Wiederholung, 140 Kilo. (ohne Hilfen)

> Kettlebellswings mit einer 32 Kilo Kugelhantel: 50 Schwünge, Schulterhöhe

> 400 Meter Zeiten mit 2 Minuten Pause: 1:27, 1:30, 1:30 und 1:25.

> Kniebeugen: 115 Kilo x 6 Wiederholungen

> Höhentauglichkeit-Test: niedrigster Messwert 85% Blutsauerstoffsättigung, leichte Anfälligkeit von AMS (= Acute Mountain Sickness)

> Körpergewicht: 82,2 Kilo

 

Interview mit Pipo

 

Hi Pipo, du bist Coach im HARBOUR Gym in Neuss. Ich werde die nächsten 3 Monate mit euch mein Krafttraining absolvieren für das 250km Atacama Crossing Race. Ihr macht hier funktionelles Training. Erklär doch mal was dahinter steckt:

Pipo: Für mich bedeutet funktionelles Training, dass übergreifende, komplexe Bewegungsmuster ein isoliertes Trainieren einzelner Muskeln ersetzen. Funktionell trainieren ermöglicht die Verknüpfung verschiedener Muskelketten zu einer ganzheitlichen Bewegung. Der Körper erlernt wieder, in gesamter Einheit leistungsfähig zu sein und so werden Defizite lokalisiert und neutralisiert.
Das Training wird sowohl mit dem eigenen Körpergewicht, als auch durch den Einsatz von freien Gewichten unterstützt. Besonders diese Komponente schult den Körper nicht nur eine einfache gezielte Bewegung auszuführen sondern es wird viel mehr vom Körper verlangt. Ständige Stabilisation, Körpergefühl und Koordination während des Aufbaus von Kraft und Kraftausdauer machen das Training umfassend. Auch der Focus des Trainings ist weit gestreut. Neben Kraft spielt besonders Ausdauer, Kraftausdauer, Beweglichkeit und Schnelligkeit aber auch Explosivität und Balance eine große Rolle.

Funktionelles Training bereitet somit nicht nur den Profisportler auf eine bevorstehende Leistung vor sondern ermöglicht auch dem Alltagsmensch gesünder und fitter durchs Leben zu schreiten.

 

Also sehr gut geeignet um seine Athletik breit zu schulen. Wo ist der Unterschied des Trainings zu dem Training im Fitnessstudio? Was zeichnet euch als Verein aus?

 

Pipo: Die Community macht den Unterschied!

Wer eine Trainingsörtlichkeit sucht, die einem mehr als nur gut betreutes Kleingruppentraining bietet, ist im Harbour Gym genau richtig.

Die Vielfalt und das breite Angebot an Möglichkeiten zum Aufbau von Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Schnelligkeit werden hier in einer einzigartigen Örtlichkeit zusammengeführt. Nicht nur die Trainer, sondern jedes unserer Mitglieder wird Dir dabei helfen, über Dich hinaus zu wachsen und Grenzen zu übersteigen.

Neben dem Trainingseinheiten und dem sogenannten „Wod“ - Workout of the day- bietet Dir das Harbour Gym noch eine weitere große Palette an Angeboten:
Personal Training, Mobility Training, Functional Fitness, freies Training, verschiedene Therapie Angebote und Subliment Beratung sind nur einige Aspekte, die uns von anderen Studios unterscheiden. Erwarte kein gewöhnliches Fitnessstudio wie du es in jeder Stadt kennst. Durch ein gezieltes Programming und durch unser "Patenprinzip" fördern wir den Erfolg unserer Mitglieder und verwirklichen die Ziele unserer Athleten.

Das abwechslungsreiche Trainingsprogramm ermöglicht es Dir eine fundierte körperliche Fitness zu erreichen auf die  jede deiner Stärken weiter gefördert werden kann und jedes Defizit verringert werden kann.

Das Prinzip des Trainings ohne Geräte wird hier durch freie Gewichte und einige Soft-Tools sinnvoll ergänzt, um Deinem Training  Abwechslungsreichtum, Nachhaltigkeit und Herausforderung  zu geben.

 

Klingt ein wenig nach Droge:) Das habe ich aber auch schon gehört, dass das Vereinsleben einfach wieder aufblüht und der Mensch mehr ist als nur Muskel oder Knackarsch. Wir werden im Laufe der Challenge ja immer mal wieder was von aus dem Gym und zu den Übungen hören. Zum Abschluss:  Was ist deine Lieblingsübung?

Pipo: Der Snatch (Das Reißen)

Für mich ist der Snatch eindeutig eine meiner liebsten Übungen ... geworden!

Anfangs war der Snatch für mich ein absolutes Neuland. Ein freies Gewicht soll über meinem Kopf schweben nachdem ich darunter "getaucht" bin? Panik!

Und da wären wir schon bei den Gründen für meine gewonnene Faszination.

Der Snatch beginnt und endet im Kopf!

Durch das ständige Training im funktionellen Bereich stehen Herausforderungen jeden Tag aufs  Neue vor der Tür. Der Snatch vereinte im meinem Denken alles, was das funktionelle Training ausmacht.

Eine ganzheitliche Übung die sehr viel miteinander Verbindet. Kraft, Balance, Beweglichkeit, Mobilität, Körpergefühl, Koordination, Schnelligkeit, Explosivität und nicht zu Letzt Technik. Und das alles soll in Bruchteilen einer Sekunde vom Körper abgerufen werden, um Erfolg bei der Ausführung zu haben.

Die Community zog mich durch lange Zeiten der Misserfolge und durch meine Trainer gelang es mir Stück für Stück diese Aufgabe - Snatchen - zu meistern.

Aus heutiger Sicht betrachtet bleibe ich dabei, dass der Snatch nicht nur durch seine Komplexität sondern auch durch seine Funktionalität weiterhin eine meiner Lieblingsübungen geblieben ist.

Er verlangt eine hohe Mobilität von Hüfte, Knöcheln und Schultern. Unzählige Muskelpartien werden benötigt um das Gewicht zu reißen, es zu stabilisieren und schlussendlich über Kopf zu befördern.

Durch diese Aspekte ist das Streben nach einem perfekten Snatch ausgesprochen schwierig aufrecht zu erhalten. Doch jedes Training verbessert Technik und Ausführung, jedes Mobilitätstraining erleichtert das Heben und jedes Kilogramm mehr auf der Barbell lässt mich nach dem Training auf eine erfolgreiche Arbeit schauen.

 

Danke für deine Worte. Bis zum nächsten Muskelkater Pipo! Schreib unten in die Kommentare was du gerade trainierst und was deine Lieblingsübung ist.

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Trainingsplan Woche 1

19th July 2016 04:46 AM[(GMT+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rome, Stockholm, Vienna]

Von 5 auf 250 km Laufen in 12 Wochen - Trainingsplan Woche 1

 

 

vormittags

nachmittags

Montag

4 x 100 m Laufen mit 2 Minuten Pause, 2 x 200 m mit 4 Minuten Pause,

1 x 400 m, Tempo nicht mehr als 2-5 Sekunden langsamer werden

Kreuzheben 2 x 8 mit 180 Sekunden Pause

Dienstag

 

44 BEST BODY WEIGHT EXERCISES

Tabata 60 : 30*, 1 Durchgang

 

  1. Mountain Climbers
  2. Dragon Walk
  3. Jumping Lunges
  4. Pike Roll out
  5. Burpees
  6. Hanging Knee to elbow
  7. Frozen V-Sit
  8. Spiderman Pushup
  9. Single Leg Burpee
  10. Hindu Pushups
  11. Diamond Pushups

Mittwoch

 

Bankdrücken 8 Sätze a 3 Wdh. „auf die Minute“**

Double Unders (max. Wdh) + 2 Sit-ups

50, 40, 30, 20, 10

Donnerstag

2 x 800 m „auf 5 Minuten“, Tempo nicht mehr als 5 Sekunden langsamer werden

 

Freitag

 

 

Samstag

3 Runden mit maximaler Wiederholungszahl: Klimmzüge (kein Zeitlimit), 1 Minute Pause, Kettlebellswings 32 kg, 1 Minute Pause

 

Sonntag

5 km Zeittest

 

 

Chris Ley Motivationsblog

Comments: Total (2) comments

Bruce Ferree

Posted On: 26 Jul 2016 01:15 AM

Go Chris, Stay motivated!

Chris Ley

Posted On: 27 Jul 2016 08:39 AM

THX Bruce!
Von 5 Auf 250km Laufen In 12 Wochen

18th July 2016 10:44 AM[(GMT+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rome, Stockholm, Vienna]

Die Atacama Wüste zu durchqueren ist eine von 11 extrem herausfordernden Challenges die ich in der www.the1challenge.com absolvieren werde.

Das Ziel der Challenge ist Erfolg lernbar zu machen, mit den besten Techniken, Methoden, mentoren und den effektivsten und erfolgreichesten Wegen.

Das sind die 11 Challenges:

Challenge #1: Tue jeden Tag eine gute Tat

Erfolgreiche Menschen helfen Anderen, engagieren sich und teilen ihre Fähigkeiten und ihr Wissen immer.

In jedem Netzwerk wird der Grundsatz "Wer gibt gewinnt" gelehrt. Chris wird jeden Tag einer Person etwas Gutes tun. Er darf dafür kein Geld verschenken. Es zählen nicht nur die großen Gesten. Hier die Anleitung wie du der glücklichste Mensch der Welt wirst.

Challenge #2: Sprache lernen in 90 Tagen

Mehrere Sprachen sprechen, sich Namen, Gesichter und Zahlen merken - all das können Genies mit Leichtigkeit in kurzer Zeit.

Chris lernt mit Hilfe eines innovativen Lernsystems und einem Sprachgenie Portugiesisch. Im Rahmen der Challenge wir er 90 Tage sich nur darauf fokussieren Lerntechniken, Speedreading und Merksysteme an zu wenden. Hier findest du die ANleitung zum Sprache lernen.

Challenge #3: Faith can move mountain 

Ein symbolische Challenge. Tue häufig das Richtige und Du kannst nur erfolgreich werden.

Chris nimmt diese Weisheit wörtlich und wird sich der Herausforderung stellen, einen Berg aus Getreide von 11 Tonnen innerhalb von 11 Stunden auf einen LKW befördern. Einziges Hilfsmittel ist eine Schaufel. Aus dem Getreide werden Brote gebacken und 11 sozialen Einrichtungen in Köln gespendet.

Challenge #4: best 44 bodyweight exercises

Um langfristig erfolgreich zu sein, musst Du körperlich in Topform sein.

Chris wird die extremen Kraft- Übungen aus dem bekannten youtube Video“ the 44 best bodyweight excercises“ nach machen und das Video posten. Und das wird richtig krass.

Challenge #5: von 5 auf 250km Laufen in 12 Wochen

Erfolgreiche Menschen schaffen eine große Komfortzone, indem sie sie regelmäßig verlassen.

Chris bestreitet einen der härtesten Ultra-Läufe der Welt und er hasst es zu laufen. 6 Tage, 250 KM bei 40 Grad am Tag und 5 Grad in der Nacht in der trockensten Wüste der Welt, Atacama in Chile. Überlebensausrüstung tragen die Läufer mit sich. Nur das Wasser wird gestellt.

Challenge #6: Iron fist

Körper, Geist und Seele müssen immer im Einklang für Höchstleistung sein.

Konzentration, Fokussierung, mentale Stärke und die richtige Technik sind die Grundlage, für die Challenge Iron Fist. Chris wird mit seiner Hand einen Stapel Ziegelsteine zerschlagen. Diese Challenge stellt höchste Anforderungen an Körper und Geist und erfordert höchste Präzision.

Challenge #7: Den Mt. Everest in einem Tag besteigen

Eine Symbolische Challenge. Wenn Du ganz nach oben willst, musst Du zwischendurch auch mal einen Abstieg riskieren.

Chris wird die Höhe des Mount Everest bewältigen: 8848 Meter, in einem Tag. Aber nicht am Berg,  sondern in einem Hochhaus. Chris wird die Höhe im Treppenhaus des Gebäudes bewältigen.

Challenge #8: Menschen für sich gewinnen

Alle richtig erfolgreiche Menschen können Menschen – verstehen, begeistern, inspirieren, überzeugen und führen zufriedene Beziehungen.

Chris muss während der The One Challenge, 11 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Show Business von seiner Mission so überzeugen, dass sie Ihn persönlich empfangen und Ihm ein Videostatement mitgeben.

Challenge #9: Geld für den guten Zweck

Geld alleine macht nicht unbedingt glücklich und trotzdem haben es erfolgreiche Menschen häufig in Hülle.

Chris wird während der Challenge große Überzeugungsarbeit leisten, Menschen inspirieren und begeistern. Alles mit dem Ziel, Geld für ein großartiges und innovatives Projekt zu sammeln, das die Welt verändern wird.

Challenge #10: Menschen von ihren Ängsten befreien

Entfalte unbegrenzt Energie, indem Du dich von Deinen Ängsten löst.

Chris wird in der Challenge Menschen von ihren Ängsten befreien. Es gibt viel zu viele Menschen die vor allem möglichen Angst haben und so hinter ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten bleiben. Das ändern wir!

Challenge #11: Tell your Story

Erfolgreiche Mensche teilen ihr Wissen gerne.

Als Krönung und  zum Abschluss von The One Challenge wird Chris eine Rede bei einem richtig fetten Event halten. Ziel ist es, vor mindestens 1111 begeisterten Zuhörern zu sprechen. Chris wird einen emotionalen und inspirierenden Rückblick der vergangen 111 Tage geben und sein Wissen aus der Challenge weitergeben.

 

 

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